Wohin geht mein Steuer-Euro?
Gib dein Bruttogehalt ein: Der Rechner ermittelt Lohnsteuer und Sozialversicherung und teilt sie so auf, wie der Staat insgesamt ausgegeben hat.
Modellrechnung Kein Euro lässt sich einer bestimmten Ausgabe zuordnen – das Ergebnis ist eine rechnerische Aufteilung im Verhältnis der Ausgaben 2025. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser. Die Rechnung ersetzt keine Steuerberatung. Wie gerechnet wird
Annahmen und Grenzen des Modells
Annahmen beim Bruttoeinkommen
- Steuer- und Beitragsjahr 2026: Tarif und Absetzbeträge aus dem Einkommensteuergesetz (RIS, Fassung zu Jahresbeginn), Beitragssätze und Grenzen laut Dachverband der Sozialversicherung.
- Annahmen: Angestellte bzw. Arbeiterin oder Arbeiter, das ganze Jahr bei einem Arbeitgeber, 14 gleich hohe Bezüge (12 Monatsgehälter, Urlaubs- und Weihnachtsgeld).
- Lohnsteuer wie in der monatlichen Lohnverrechnung – ohne Pendlerpauschale, Familienbonus Plus, Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag, Freibeträge und Sachbezüge. Was die Arbeitnehmerveranlagung zurückgibt (z. B. Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag, SV-Rückerstattung), ist nicht eingerechnet.
- Sozialversicherung: Dienstnehmeranteil zur Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung, dazu Arbeiterkammerumlage und Wohnbauförderungsbeitrag. Sonderzahlungen ohne Arbeiterkammerumlage und Wohnbauförderungsbeitrag.
Was das Modell nicht kann
- Der Staat hat 2025 mehr ausgegeben, als er an Steuern und Sozialbeiträgen eingenommen hat; den Rest decken sonstige Einnahmen und neue Schulden (siehe Staatsfinanzen im Detail). Das Modell verteilt deinen Betrag trotzdem auf alle Ausgaben.
- Sozialversicherungsbeiträge fließen überwiegend an die Sozialversicherung. Wie die Sozialversicherung allein ihre Ausgaben auf die Aufgabenbereiche verteilt, weist die verwendete Statistik nicht aus – im Modell werden die Beiträge deshalb wie alle Einnahmen verteilt.
- Lohnsteuer und Beiträge sind nach den Regeln für 2026 gerechnet, die Ausgaben stammen aus 2025 – dem neuesten Jahr mit vollständigen amtlichen Daten.
- Die Arbeiterkammerumlage finanziert die Arbeiterkammer. Der Rechner zeigt sie bei den Abzügen, teilt sie aber nicht auf.
- Andere Steuern, die du zahlst – etwa die Umsatzsteuer beim Einkaufen –, sind nicht enthalten, ebenso wenig die Beiträge, die dein Arbeitgeber zusätzlich zahlt.